Vorsorgeuntersuchungen

Es gibt unterschiedliche Vorsorgeuntersuchen, die Männer und Frauen durchführen lassen können. Vorsorgeuntersuchen dienen dazu, eventuell bestehende Krankheiten rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Zudem ist es für Patienten wichtig, Gewissheit über den Zustand ihrer Gesundheit zu haben.

Als eine Vorsorgeuntersuchung ist die Gebärmutterhalskrebsvorsorge zu nennen. Ab dem 20. Lebensjahr kann diese jährlich beim Gynälogen vorgenommen werden. Die Kosten für die Untersuchung übernehmen die Krankenkassen. Bei dieser Untersuchung wird mit einem Spatel Zellmaterial von der Oberfläche des Muttermundes und auch Zellmaterial aus dem Gebärmutterhalskanal entnommen. Das Material wird dann in ein Labor eingeschickt, in welchem die Gewebeprobe untersucht werden kann.

Eine weitere, sehr wichtige Vorsorgeuntersuchung ist die Prostatauntersuchung. Seit dem Jahr 1971 kam es zu einer gesetzlichen Verankerung der Vorsorgeuntersuchung für das Prostatakarzinoms. Männer ab 45 Jahren können diese wahrnehmen. Jedoch nehmen nur um die 15% der Männer diese Form der Vorsorgeuntersuchung wahr.
Es gibt verschiende Untersuchungen, die von den Urologen durchgeführt werden können. Zum einen das biochemische Testverfahren PSA, die transrektale Ultraschalluntersuchung, sowie auch die sogenannte rektale Palpation. Mit Hilfe dieser Untersuchungen kann festgestellt werden, ob eine bösartige Wucherung der Zellen in der Prostata vorliegt.

Eine weitere Krebsvorsorgeuntersuchung für die Frauen ist die Brustkrebsvorsorge. Bei dieser Untersuchung wir neben dem Abtasten der Brust eine Mammografie angewendet. Bei dieser Art der Röntgenuntersuchung besteht die Möglichkeit,Brusttumore aufzufinden, die sich nicht ertasten lassen. Brustkrebs lässt sich, wenn er früh erkannt wird, relativ gut behandeln. Die Früherkennung ist hier, wie aber auch bei allen anderen Krebsarten besonders bedeutsam.