Krebsarten

Krebsarten werden unterschieden in gutartige (benigne) und bösartige (maligne) Tumorerkrankungen. Es wird zwischen ungefähr 200 verschiedenen Krebsarten unterschieden. Maligne Krebserkrankungen bilden sich durch pathologische Entartungen der Zellen im menschlichen Körper. Es wachsen bösartige Tumore, die Karzinome. Diese Karzinome können alle Organe des menschlichen Körpers befallen. Neben den inneren Organen wie Lunge, Leber, Nieren, Blase, Hirn etc. können Haut, Knochen, Blut und Lymphdrüsen betroffen sein. Prinzipiell unterscheidet man zwischen den Tumoren, die das Organ direkt befallen (Primärtumor) und den Zweittumoren (Metastasen). Die Metastasen sind Tochtergeschwülste, die sich in anderen Organen ansiedeln.

Je nach Lokalisation werden die Tumore operativ entfernt, bestrahlt (Röntgenstrahlen oder radioaktive Strahlung) oder mit einer Chemotherapie (Zytostatika) behandelt. Häufig ist auch eine Kombination aus allen Behandlungsmethoden notwendig. Durch den Pathologen wird der Tumor nach der Operation oder Probeentnahme spezifiziert, d.h. es wird eine genaue Klassifikation des Tumors und der Malignitätsgrad erstellt, das wichtig für die weitere Behandlung ist.

Mit Ausnahme der Tumorerkrankungen im Kindesalter nimmt das Risiko an Krebs zu erkranken mit zunehmendem Alter zu. In der Häufigkeit der Krebserkrankungen ist der Lungenkrebs führend, aber auch Darmkrebs ist sehr verbreitet. Neben dem Prostatakarzinom beim Mann und dem Brustkrebs (Mammakarzinom) bei der Frau, ist auch eine Zunahme des Hautkrebses zu verzeichnen.

In Abhängigkeit davon, welche Zellen sich in maligne Tumorzellen umwandeln, entstehen viele unterschiedliche Krebserkrankungen, die auch unterschiedlich behandelt werden müssen und auch eine unterschiedliche Prognose haben.

Prinzipiell gilt es durch eine gesunde Lebensweise das Erkrankungsrisiko zu minimieren. Risikofaktoren, die eine Krebserkrankung begünstigen, sollten auf jeden Fall gemieden werden. Neben der familiären Disposition, die man nicht beeinflussen kann, zählen aber besonders vermehrter Alkohol- und Nikotinkonsum sowie extreme Sonnenstrahlung zu den gefährlichsten Risikofaktoren.

Sicher ist, je eher das Karzinomleiden erkannt wird und die Behandlung beginnt, desto besser sind die Erfolgsaussichten. Wird die Krebserkrankung nicht behandelt, führt sie zum Tod.